SEGEN: LASS DICH SEGNEN UND WERDE SELBST EIN SEGEN IN DER WELT

 

Gedanken nach Fulbert Stefenski. Alles kann zum Segen werden, was das tägliche Leben reich macht, was uns stärkt und beschützt. Der Segen ist mehr als ein gut gemeinter Wunsch und er ist auch mehr als ein Gebet. Er geschieht in der Geste. Segen berührt, ist Energie, die nahe kommen möchte.

Es gibt den Einen, der segnet und den Anderen der gesegnet wird – und dazwischen Gott. Wer sich segnen lässt, erlaubt sich den Sturz in ein Versprechen. Gott wird als Versprechen gegeben. Einmal nicht mehr zweifeln müssen. Einmal nicht mehr fragen müssen, keine Halbheiten mehr.

Meine Stärken, Schwächen, gelungenes Leben und auch meine Schuld - alles gehört zusammen - unter dem Segen. Ich selbst gehöre dann hierher - in diesem Moment, wo mir Hände aufgelegt werden.

Manchmal ist es schwer, sich trösten zu lassen. Manchmal ist es schwer, Geschenktes anzunehmen. Aber es gilt: Wir müssen nicht erringen, einmal nicht zweifeln. Geschehen lassen! Und sich hingeben.

WER SICH SEGNEN LÄSST, ERLAUBT SICH DEN STURZ IN EIN VERSPRECHEN

Du fragst nicht nach den Voraussetzungen. Einmal nicht zweifeln. Einmal nicht fragen oder denken oder begreifen. Sondern: GLAUBEN. HOFFEN. LIEBEN. VERTRAUEN.
Alles darf sein: Die eigenen Widersprüche, Deine Halbheiten, Deine Sehnsucht, Wunsch nach Heilung, Verletzungen und Fröhlichkeiten. Du!
Wer Segen empfängt, geht manchmal in die Knie, macht sich in der Geste kleiner - um Gott groß sein zu lassen. Eine äußere Haltung, die nach innen kommen möchte.

UND WER SEGNET, ERSCHAFFT DIE WELT NICHT NEU

Der gibt, was er nicht hat: GOTT! Beim Segnen geht man auf`s Ganze: Gott wird als Versprechen gegeben – über jeden Zweifel hinaus. Der Segen ruft Gott an und wer Gott nennt, braucht nicht selber Gott zu sein. Eine Haltung der Demut - MUT ZUM DIENEN. Ich muß dann nicht selbst Autor und Regisseur meines Lebens und all seiner Zusammenhänge sein. 

SEGEN IST MEHR ALS EINE GESTE

So, wie das Zeichen des Kreuzes mehr ist als zwei Balken. Sich selbst segnen kann man nicht, so wie man sich nicht selbst taufen kann. Man muss es an sich geschehen lassen, zulassen.
Entscheidend ist: Segen ist immer mit einer Lebenssituation verbunden, will konkret ins Leben hineinsprechen.

Hast Du also den Wunsch, gesegnet zu werden und Fürbitte zu erfahren, dann kann es helfen zu klären, worunter Du begonnen hast zu leiden, was Du Dir wünschst oder welche Verletzung Du in Dir trägst. Jesus hat die Menschen gefragt: Was willst Du, dass ich dir tue? Eine gute Frage, wie wir meinen!